MUSEUMSPORTRAIT: INSTALLATION „VOM LEBEN IM KREUZBERGER MIETSHAUS“

Die Kinder des dritten fortlaufenden Workshops in der Museumsdruckerei haben sich das Stadtmodell in der ersten Etage des Museums vorgenommen: Hier sieht man ihren Kreuzberger Kiez rund um das Kottbusser Tor, so wie er vor 35 Jahren ausgesehen hat. Ganz schön grau und vor allem: Unbelebt. Nach einer regen, produktiven Zeit in der Museumsdruckerei hat sich das Stadtbild komplett verändert: Die grauen Straßenzüge sind nun mit allerlei Fahrzeugen und waschechten Kreuzberger Anwohnern bevölkert, auf den Brachflächen „wachsen“ riesige Bäume und neue, farbenfrohe Häuser. Zusätzlich erfährt man auf einer Vielzahl kleiner Schilder Geschichten, die sich hier zwischen den Mauern und Dächern verbergen.

Ein Transparent vom Kottbusser Tor, beobachtet auf dem Weg ins Museum, wird gleich mit typografischen Lettern nachgesetzt und in das Modell eingefügt. Die Anwohnerin – Frau Bingöl – hat Sayen in eine Platte radiert und an der historischen Radierpresse in der Druckerei gedruckt.

Gedruckt, getextet und gebastelt für die Installation „Vom Leben im Kreuzberger Mietshaus“ haben: Antonia, Burak, Elias, Henriette, Judith, Lelio, Lieselotte, Matilda, Noah, Sayen und Sedad.